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Die
Stadtkapelle Laa a. d. Thaya wurde im Jahre 1968 in der Sitzung eines
Proponentenkomitees mit dem Sitz in Laa an der Thaya gegründet.
Am 1. März 1986 stellte Dir. Kornherr seinen Schützling dem
Proponentenkomitee vor, die Herren überzeugten sich bald von den
hervorragenden Kenntnissen Kolars über die Blasmusik und übertrugen
ihm die Funktion des Kapellmeisters.
So konnte am 25. März 1968 offiziell die neue Laaer Musikkapelle
gegründet werden.
Bereits einige Wochen später trat die damals noch genannte Jugendkapelle
erstmals mit 17 Musikern zu Fronleichnam in der Öffentlichkeit auf
und erlebte raschen Aufschwung. Man bekam raschen Zugang zur Kapelle und
zählte nach einiger Zeit bereits 57 aktive Musiker. Die Kapelle war
mit Hilfe zahlreicher Förderer in der "Weinviertler Landestracht"
eingekleidet worden und absolvierte 1969 bereits 24 öffentliche Auftritte.

Erstmals spielte die Kapelle in dieser einheitlichen Kleidung zu den
"1. Laaer Heimat- und Kulturtagen" im Jahr 1969.
Dabei war neben dem schmucken Erscheinungsbild für die Kinder vor
allem das Pony "Rexi", das die große Trommel zog ein attraktiver
Anziehungspunkt.
Ein
Problem für die Kapelle war es, eine geeignete Räumlichkeit
für die Probenarbeit zu finden.
Anfänglich musste man sich an ständig wechselnden Orten zusammenfinden,
ehe dann endlich das "Arbeiterheim" auf dem Kirchenplatz genützt
werden konnte, welches zum heutigen Zeitpunkt zum eigenen Besitz zählt.
Die Jugendkapelle
entwickelte sich rasch zu einem der führenden Kulturträger in
Laa und durch zahlreiche Auftritte bei Musikfesten in ganz Österreich
zu einem Aushängeschild der Grenzstadt Laa an der Thaya.
Einen ersten Höhepunkt erlebte der Verein in seinem fünften
Bestandsjahr. Damaliger Obmann Leopold Nagl hatte auf die Notwendigkeit
einer eigenen Fahne hingewiesen und der Vorstand deren Anschaffung beschlossen.
Sie wurde nach einem Entwurf von Friedrich Neumayer angefertigt und zeigt
auf der Vorderseite auf rot-weißem Untergrund in der Mitte das von
einem Lorbeerkranz umrahmten Laaer Stadtwappen, auf der Rückseite
auf blau-gelbem Untergrund eine Lyra, in der das Nö. Landeswappen
eingestickt ist. Der gute Ruf der Jugendkapelle fertigte sich und wurde
zu Frühschoppenkonzerten im Rundfunk eingeladen. D ie
Kapelle spielte auch einige Tonaufnahmen ein.
Die Jugendkapelle war nach zwanzig Jahren sozusagen den Jungschuhen entwachsen
und der Vorstand beschloss, den Verein auf "Jugend- und Stadtkapelle
Laa" zu ändern.
Zum 20jährigen Bestehen
wurde eine Festschrift erstellt und das Ereignis selber in der Thayalandhalle
gefeiert, das zusammen mit der Jugendkapelle und des "Eisenbahner
Musikvereines Mürzzuschlag" als Gastkapelle aus der Steiermark,
bestritt.
Es wurden musikalische Kontakte im In- und Ausland geknüpft, wie
z. B.: Im Jahre 1991 wurde die Kapelle zum 35jährigen Bestandjubiläum
von Hässleholms Musikkar eingeladen. So unternahm die Kapelle ihre
längste Auslandsreise nach Hässleholm in Schweden. 
Stolz und zuversichtlich konnte
am Ende des 30jährigen Bestehens der Jugend- und Stadtkapelle der
damalige Obmann Küstner mit seinen Vorstandskollegen, den Kapellmeistern
Gerhard Kolar und Franz Hiesberger, Stabführer Michael Dorn, Fahnenträger
Hans Lang und 74 aktiven Musikern, darunter 30 Mädchen, auf weitere
Erfolge im nächsten Jahrzehnt hoffen.
Beim
Neujahrskonzert 1999 des Volksheimes dirigierte erstmals Michael Dorn
den beliebtesten Laaer Marsch, "Frisch auf" von Robert Pensch,
und zeigte damit, dass in ihm der nächste Kapellmeister heranwuchs.
2005 gab es kein Neujahrs-, dafür wieder ein glanzvolles Frühjahrskonzert.

Es sollte für Gerhard Kolar das letzte werden, denn im Herbst legte
er diese Funktion nach 37 Jahren endgültig nieder. Sein Nachfolger
wurde Michael Dorn, der bald darauf seine letzte noch ausständige
Prüfung mit Bravour ablegte. Gerhard Kolar wurde nunmehr zum Ehrenkapellmeister
der Stadtkapelle Laa/Thaya ernannt.
Im Mai 2005 überzeugte sich der Landeskapellmeister von Wien, Prof.
Hans Schadenbauer, persönlich vom Können der Kapelle und leitete
eine Probe im Musikheim. Er nahm dabei auch den frisch ernannten Kapellmeister
Dorn in Augenschein uns zeigte sich bei der Erarbeitung der "Landstreicherouvertüre"
von C.M. Ziehrer beeindruckt. 
Im Juni wurde die Freilichtbühne im Bürgerspital Veranstaltungsort
für die "Laaer Big Band Nacht", zu deren Gelingen neben
der eigenen Big Band der Stadtkapelle de "Borg Big Band Mistelbach",
die "Poysdorfer Big Band" und die "Big Bandits Musikschule
Staatz" beitrugen.
Am 26. Juni 2005 konzertierte
die Kapelle anlässlich des "Bezirkssängerfestes",
das mit der Feier "135 Jahre Gesang- und Musikverein Laa" verbunden
war, auf dem Stiftungsplatz und geleitete anschließend mit flotter
Marschmusik die anwesenden 15 Chöre ins Volksheim zur eigentlichen
Festveranstaltung. 
Der Höhepunkt des Sommers wurde der 12. Musikantenkirtag, des Jahres
jedoch das Herbstkonzert, dessen Programm erstmals Michael Dorn zusammengestellt
hatte. Ein weiterer Auftritt fand am 18. November anlässlich der
Eröffnung des neuen Thermenhotels durch LH Erwin Pröll statt,
Die Kapelle steuerte die musikalischen Glanzlichter zu diesem Ereignis
bei.
Das Frühlingskonzert 2006 war dem Andenken an Gerhard Kolar gewidmet
und daher besonders sorgfältig vorbereitet. Einige Tage später
überreichte LH Onodi im Landtagssaal des Landhauses St. Pölten
der Stadtkapelle Laa seinen "Ehrenpreis in Bronze" für
700 bei Konzertmusikbewertungen erreichten Punkte, den Kapellmeister Michael
Dorn und Obmann Josef Rudorfer in Anwesenheit von Bgm. Ing. Manfred Fass
entgegennehmen durften.
Es war bereits das zweite Mal, dass die Laaer Musiker mit diesem Preis
ausgezeichnet wurden! Mit 84 Proben und fünfzig Auftritten gehört
das Jahr 2006 zu den intensivsten in der Vereinsgeschichte.
Die Jahreshauptversammlung im Jahre 2008 brachte dann
einen Wechsel im Vereinsvorstand. Josef Rudorfer stellte die Funktion
des Obmannes zur Verfügung, an seine Stelle trat OStR. Dir. Dr. Friedrich
Thalhammer.
Unter seiner Führung und durch die Unterstützung der beiden
Jugendreferentinnen Marianne Haupt und Sandra Langschwert hofft der Verein,
auch sein fünftes Jahrzehnt erfolgreich gestalten zu können.

Die große Zahl engagierter Mitglieder und begeisterter Musiker ist
dafür wohl Garantie.
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